Home
Nach oben
Optik
Mechanik 1
Mechanik 2
Elektrizität 2
Schwingungen und Wellen
Quanten
Heimversuche

 

Download aller JAVA-Applets

 

Kontakt

 

 

Elektrische Ladung und elektrisches Feld 1

 

0.                   Bezeichnungen und Einheiten

 

Größe

Formelzeichen

Einheit

Einheitenzeichen

Ladung

Q

Coulomb

C

Probeladung

q

Coulomb

C

Elementarladung

e

Coulomb

e=1,6·10-19C

 

1.                   Herkunft der Ladungen

             Es gibt zwei Arten elektrischer Ladung: positive und negative Ladung. Träger der positiven Ladung sind Protonen, Träger der negativen Ladung sind Elektronen.

             In einem Atom sind immer gleich viele Protonen wie Elektronen enthalten. Da beide Ladungsarten den gleichen Betrag der Ladung haben (+e bzw. -e), neutralisieren sich die Ladungen nach außen.

 

2.                   Der Begriff des elektrischen Feldes

             Gleichnamige Ladungen stoßen sich ab, ungleichnamige ziehen sich an. Zwischen Ladungen besteht ein elektrisches Feld, d.h. ein Raum, in dem elektrische Kräfte wirken.

 

             Elektrische Feldlinien sind Modelle, die den Kraftverlauf im elektrischen Feld wiedergeben. Es werden ausgewählte Kraft-Wirkungslinien dargestellt. Natürlich wirken Kräfte auch zwischen den eingezeichneten Feldlinien.

             Feldlinien treten senkrecht aus der Oberfläche der positiven Ladung aus und auch senkrecht wieder in die Oberfläche der negativen Ladung ein. Diese Feldlinienrichtung wurde vereinbart.

 

3.                   Formen elektrischer Felder

             Verlaufen Feldlinien parallel, dann spricht man von einem homogenen Feld. Dieses gibt es streng genommen nur zwischen zwei parallelen, entgegengesetzt geladenen Platten. Näherungsweise kann man aber auch in der Mitte zwischen zwei entfernten entgegengesetzten Punktladungen von einem homogenen Feld sprechen.

 

             Elektrische Felder lassen sich durch die Kraftwirkung auf eine Probeladung nachweisen. Sichtbar machen kann man elektrische Feldlinien z.B. durch Grießkörner in Rizinusöl, die sich infolge Influenz zu Ketten entlang der Feldlinien aneinander reihen.

 

 

 

  

Abb. 1: Versuchsaufbau zur Darstellung elektr. Feldlinien

 

Abb. 3: Homogenes Feld; a) Grießkörnerbild, b) Schematische Darstellung