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Gravitationsgesetz

Bereits NEWTON behauptete, dass sich zwei Massen gegenseitig anziehen. Er benötigte dieses Gesetz zur Erklärung der Bahnen von Himmelkörpern. Diese Anziehung lässt sich – wenn auch mit einigem Aufwand – mit der Gravitationsdrehwaage nach CAVENDISH nachweisen. Bei ihr ziehen zwei größere Bleikugeln zwei kleinere Kugeln, die an einem dünnen Draht mit einem kleinen Spiegel befestigt sind. Durch die Anziehung verdreht sich der Draht und der Spiegel. Ein dünner Lichtstrahl, der auf den Spiegel gerichtet ist, wandert dadurch.

 

Newton fand heraus, dass diese Anziehungskraft umgekehrt proportional zum Quadrat des Abstands der beiden Massen ist. Er bestimmte auch die Gravitationskonstante g . Sein Gravitationsgesetz lautet:

Setzt man in diese Gleichung die Zahlenwerte für den Radius und die Masse des Jupiter bzw. des Erd-Mondes ein, erhält man für die Gewichtskraft eines Körpers der Masse m1=1kg :

bzw.

 

 

Himmelskörper

Masse m2 in kg

Radius r in km

Ortsfaktor g in N/kg

Erdmond

7,35·1022

1738

1,6

Mars

6,45·1023

3385

3,8

Venus

4,87·1024

6114

8,9

Erde

5,98·1024

6371

9,8

Jupiter

1,90·1027

70360

26,5

Sonne

1,99·1030

696000

280

Aufgabe 1:

a) Wie groß ist an der Marsoberfläche die Gewichtskraft einer Masse von 2,5kg?

b) Wie groß ist die Gravitationskraft auf einen Erdsatelliten (m=680kg) in der Höhe 36000km über dem Erdboden?

c) Zwei Massen (0,1kg und 10kg) sind 0,05m von einander entfernt. Mit welcher Kraft ziehen sie sich an?

d) Eine Raumsonde ist auf einem unbekannten Planeten gelandet. Sein Radius beträgt 8850km. Wie groß ist seine Masse, wenn für eine Probemasse von1kg eine Gravitationskraft von 11,4N gemessen wird?

e) Wie groß ist die mittlere Dichte des Planeten aus Teil d)?

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